Mit Apnoe wird eine Atempause bezeichnet. Wer während des Schlafes (häufig verbunden mit starkem Schnarchen) mehr als zehn Atempausen pro Stunde von mehr als zehn Sekunden Dauer (pro Atempause) zeigt, kann unter dem Schlafapnoe-Syndrom leiden. Hauptproblem der Betroffenen ist ihre Tagesmüdigkeit sowie die dadurch ausgelöste Einschlafneigung. Oftmals tragisch sind die durch Sekundenschlaf ausgelösten Verkehrs- und Arbeitsunfälle.
Fragen Sie Ihre Partnerin/Ihren Partner, ob Sie nachts laut und unregelmäßig schnarchen und Atemaussetzer haben, die manchmal von einem „explosionsartigen“ Schnarchen beendet werden. Fragen Sie, ob er/sie Sie schon einmal angestoßen und wachgerüttelt hat, weil Sie für längere Zeit nicht geatmet haben. Ob Sie an einem gewöhnlichen Schnarchen oder einem gefährlichen Schlafapnoe-Syndrom leiden, kann aber nur ein Fachmann entscheiden.
Dazu wenden Sie sich zuerst an Ihren Hausarzt. Der wird Sie, wenn er aufgrund Ihrer Beschwerden ein Schlafapnoe-Syndrom oder eine andere sogenannte „schlafbezogene Atemstörung“ vermutet, zu einem Spezialisten überweisen. Spezialisten sind alle niedergelassenen Ärzte mit der Zusatzbezeichnung „Schlafmedizin“ sowie die meisten HNO-Ärzte. Zeigt sich in dieser Untersuchung ein auffälliger Befund, wird der Patient in der Regel an ein Schlaflabor überwiesen. Dort wird eine detaillierte Diagnose erstellt.
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