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SIDS

Seit langem ist bekannt, dass sich während des Schlafens Funktionen wie Atmung, Herzschlag oder Körpertemperatur anders verhalten als in wachem Zustand.

Besonders bei Säuglingen kommt es zu unbewussten Atempausen, die selten länger als 15 Sekunden dauern. Selbst Atempausen, die länger als 15 Sekunden andauern, sind in der Regel harmlos, solange der Organismus über Schutzmechanismen gegen einen bedrohlichen Sauerstoffmangel verfügt. Wird die Atempause zu lang, kommt es normalerweise durch den Anstieg des Kohlendioxids im Blut zu einer Stimulation der Chemo-Rezeptoren, die das Atemzentrum im Hirnstamm steuern. Dies führt dazu, dass die Atemmuskulatur zu einem tiefen Atemzug angeregt wird und es kommt zu einer Aufwachreaktion.

Sind diese Mechanismen gestört und treten deshalb Atempausen von ungewöhnlich langer Dauer und Häufigkeit auf, ist die Anwendung eines Überwachungsmonitors wegen SIDS (Sudden Infant Death Syndrom, deutsch: plötzlicher Kindstod) angezeigt.

Bei der Überwachung von Säuglingen gibt es prinzipiell mehrere Möglichkeiten:

• Überwachung der Atmung

• Überwachung der Atmung und Herztätigkeit

• Überwachung der Atmung und Herztätigkeit sowie Sauerstoffsättigung

Welche Hilfsmittel liefern wir?

• Atemfrequenzmonitore
• Kombinierte Atem- und Herzfrequenzmonitore mit Speicher
• Kombinierte Atem- und Herzfrequenzmonitore mit Pulsoximeter und Speicher
• Die dazu benötigten EKG-Elektroden und Sauerstoffsättigungssensoren

Unsere Partner:

• getemed

• Schulte Elektronik

• Masimo