Bei der Infusionstherapie mit elektronischen Infusionspumpen wird dem Körper eine Flüssigkeitsmenge (z.B. Arzneimittel) durch direktes Einbringen der Stoffe in der Blutbahn, also unter Umgehung der Magen-Darm-Passage, zugeführt. Dazu werden herkömmlicherweise Verweilkatheder verwendet. Sie werden vom behandelnden Arzt angelegt und bedürfen einer speziellen Pflege.
Der Einsatz von Infusionspumpen kommt immer dann in Betracht, wenn eine definierte Zufuhr eines Wirkstoffs medizinisch notwendig ist und der gewünschte Effekt, also ein Wirkstoffspiegel in erforderlicher Höhe und Konstanz, auf andere Weise (z.B. durch Gabe von Tabletten, Spritzen oder Schwerkraftinfusion) nicht erreicht werden kann.
Infusionspumpen ermöglichen eine kontinuierliche Applikation, bzw. eine kontinuierliche Applikation mit Bolusgabe. Je nach Einsatz- und Umfeldbedingungen (z.B. Mobilität des Patienten, Hygiene, Therapiedauer, etc.) können unterschiedliche Infusionspumpenarten zum Einsatz kommen. In der Regel sind diese Pumpen portable Einheiten, die am Körper getragen werden können und die Mobilität des Versicherten nur wenig einschränken. Es kommen aber auch netzabhängige, d.h. stationäre, nicht mobile Pumpen zum Einsatz